Sonntagsmatinee am 10.05.2020

 


Stephan Mundi - Offene Atelier Tage 2020 (2:31)


Als Spross einer ungarisch-münchnerischen Künstlerfamilie wurde Stephan Mundi 1971 in Tegernsee geboren. Sein Großvater Béla Mundi, ein bekannter Münchner Musiker, führte ihn schon im Kindesalter in die Welt der Musik und Malerei ein. Es entstanden erste Werke in Öl, Acryl und in Kohle. Mit 17 Jahren entschied er sich zunächst für die Musik – als Sänger in verschiedenen Formationen. Höhepunkt des musikalischen Schaffens war die Komposition des Ehrenwalzers „rêve de chrysanthème“, uraufgeführt beim Chrysanthemenball 2008 in München. Seit Ende 2017 widmet sich der Gmunder Künstler wieder seiner ersten „Liebe“, der Malerei. Seither sind über 400 Werke in Acryl, Öl, Pastell und Kohle auf Leinwand und Papier entstanden – mit Ausstellungen in Rom, New York, Dubai und Oberbayern. Stephan Mundi ist ein Getriebener. Als Mensch sowieso, als Künstler zusätzlich geprägt durch seine Erlebnisse – schmerzhafte wie erkenntnisreiche. Als Betrachter wird man unweigerlich, ob man will oder nicht, seinen eigenen Standpunkt vor dem Angesicht der Bilder definieren.

www.stephanmundi.com


Manfred Lehner - Offene Atelier Tage 2020 (5:08)


Im Mittelpunkt der Fotografie des Valleyer Künstlers und gelernten Grafikers stehen fast immer - und nie inszeniert - Menschen in ihrem jeweils sehr speziellen Leben: Landwirte und buntes Stadtvolk, Theaterleute und Tänzer, selbstvergessene Liebespaare und einsame Biergartenhocker.

Sein wichtigstes künstlerisches Anliegen ist der Fotofilm, ein eigenes Genre zwischen Film und Fotografie. Sein Genre! Hier verbinden sich bildnerische und musikalische Qualität und verwandeln sich in der rhythmisch-bewegten Montage von Bildern mit Musik und Geräuschen zu komplexen Bildklangwelten. Bei den Ateliertagen zeigt er einige seiner fast 30 Fotofilme.

Ein weiteres Standbein von Manfred Lehner ist die Theater- und Reportagefotografie. Gerade die fotografische Begleitung der Reisen von
„Clowns ohne Grenzen" in Krisengebiete im Aus- und Inland bildet einen wichtigen Baustein einer komplexen Lebens- und Kunstauffassung. Verbindet sich doch hier gesellschaftlich-soziales Engagement mit ästhetischem Anspruch.


www.bluecatdesign.de
 


Jürgen Welker - Offene Atelier Tage 2020 (5:03)


Zuerst sind seine „Manschgerl“ verschwunden, die für Jürgen Welker typischen Figuren, die jahrelang seine Bilder bevölkerten. Jetzt malt er, bis die Landschaft verschwindet. Jürgen Welker streift durch die Berge am Tegernsee. Er verinnerlicht Gipfel, Täler, Himmel, Wetter, Stimmung. Von sich selbst sagt er, er sei ein „Vielmaler“. Tatsächlich malt er unermüdlich, jeden Tag. Er mischt in die Farben Steinmehl, Alabastergips, Papier. Er übermalt und überschüttet, bis sich die Landschaften in unzähligen Schichten auflösen. Dann ringt er mit den Bildern, bis sie genauso sind, wie er sie lassen kann. Folgt man den Spuren der Farben, den Linien und Verläufen, den mäandernden Farbflüssen, findet man vielleicht Berge, See, Himmel oder geht spazieren in Landschaften der eigenen Seele. Stellt man die Bilder auf den Kopf, entsteht eine neue Welt. „Kunst ist kompromisslos – entweder ganz oder gar nicht“, ist die Überzeugung von Jürgen Welker. So kompromisslos und konsequent wie seine Kunst ist auch sein Leben.

www.bildpark-gallery.de


Ivana De Faveri - Offene Atelier Tage 2020 (2:34)


Die Diplommathematikerin hatte bereits im Jahr 2005 in ihrer Geburtsstadt Verona eine Ausstellung mit abstrakten Werken. Seit 2009 stellt sie ihre Werke im Rahmen der Otterfinger Kulturwoche aus.

Daneben war Ivana De Faveri auch im Cafe Ignaz in München vertreten und betreute Kinder künstlerisch bei diversen Veranstaltungen. Sie arbeitete mit Gabi Hofweber, Patricia Späth und Helga Fiebig beim Projekt „Kunst im Dachgeschoss“ mit und stellte in der Kunstwerkstatt von Helga Fiebig in Holzkirchen aus.

2011 nahm sie in Mailand am Kunstprojekt „La Mano“ (italienische Künstler gegen Rassismus) teil und 2012 in Verona am Projekt „Frau im Alltag“.

Die Künstlerin interpretierte in Verona Paul Klee mit eigenen Farben in dem Projekt „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar!“

Da Ivana De Faveri auch schriftstellerisch tätig ist und bereits zwei Romane veröffentlicht hat, war es ihr wichtig, auch die Covergestaltungen zu übernehmen. So gestaltete sie ihre Bücher „Wer hat Aida ermordet?“ und „Danke für Picasso“ selbst.

Im Jahr 2019 absolvierte sie einen Kurs in Brixen zum Thema „Abstrakte Malerei“. Sie sagt von sich: „Wenn ich male, strebe ich nach Harmonie zwischen Formen und Farben.“

Im Kernteam der Otterfinger Kulturwoche


im Atelier von
Helene Fromm

 


KulturVision Besuche
 

200510 Helene-Fromm-140


im Atelier von
Pia von Miller

 

200510 Pia von Miller 175


Kulturbühne - Schwerpunktthema “Offene Atelier Tage 2020”
 

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